Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich und Anbieter

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Callaro, Kaan Cayoglu, Beethovenstr. 21, 76676 Graben-Neudorf (nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung des KI-gestützten Telefonassistenten „Callaro" sowie der zugehörigen Dienste.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (z. B. Arztpraxen, Kanzleien, Handwerksbetriebe und sonstige Gewerbetreibende), nicht an Verbraucher. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt dem Kunden einen KI-gestützten telefonischen Assistenten zur Verfügung, der eingehende Anrufe entgegennimmt, Termine vereinbart, Standardfragen beantwortet, Anliegen aufnimmt und bei Bedarf an den Kunden weiterleitet. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif sowie der individuellen Konfiguration.

Der Dienst stellt ein technisches Hilfsmittel dar. Der KI-Assistent leistet keine medizinische, rechtliche, steuerliche oder sonstige fachliche Beratung und ersetzt keine fachkundige menschliche Entscheidung. Für die inhaltliche Richtigkeit fachlicher Auskünfte und für die Behandlung von Notfällen bleibt der Kunde verantwortlich.

§ 3 Vertragsschluss

Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar. Der Vertrag kommt durch Bestellung des Kunden und deren Annahme durch den Anbieter (z. B. durch Auftragsbestätigung oder Freischaltung des Dienstes) zustande.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise gemäß der jeweils gültigen Preisliste. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Vergütung ist, soweit nicht anders vereinbart, monatlich im Voraus zu zahlen.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag wird, soweit nicht anders vereinbart, auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden („monatlich kündbar"). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).

§ 6 Pflichten des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich insbesondere,

§ 7 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Dienstes. Ein bestimmter Verfügbarkeitsgrad wird nur zugesichert, soweit dies ausdrücklich (z. B. in einem Service-Level-Agreement) vereinbart ist. Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartung sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen (z. B. Ausfälle von Telekommunikations- oder Drittanbieterdiensten).

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, handelt er als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO. Die Einzelheiten regelt der gesondert abzuschließende Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV). Verantwortlicher im datenschutzrechtlichen Sinne für die Daten der Anruferinnen und Anrufer bleibt der Kunde. Ergänzend gilt unsere Datenschutzerklärung.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 10 Gewährleistung

Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nach dem anerkannten Stand der Technik. Da KI-basierte Systeme nicht in jedem Einzelfall fehlerfrei arbeiten, schuldet der Anbieter keine bestimmte Erfolgsquote der automatisierten Gesprächsabwicklung.

§ 11 Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen; hierauf wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist — soweit gesetzlich zulässig — der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Bei Fragen erreichen Sie uns unter kontakt@callaro.de.